Matthias Hiller .,0110      Matthias Hiller .,0110
    PORTFOLIO       PORTFOLIO
  .,01 // Projekte
.,02 // Grundlagen

.,03 // Freie Arbeiten
.,04 // Fotografie
  .,05 // Vita
.,06 // Kontakt
.,07 // Impressum
.,01 // Projekte
.,02 // Grundlagen
.,03 // Freie Arbeiten
.,04 // Fotografie

     
 
    ^   ^    
  ID.10 // Diplom / Langsam ist das neue Schnell    ID.10 // Diplom / Langsam ist das neue Schnell  
 

Täglich drängen neue Materialien auf den Markt und suchen nach ihrer Anwendung. Das Thema Nachhaltigkeit spielt hier oft eine eher untergeordnete Rolle. Anstatt die uns umgebenden Ressourcen zu erkennen, streben wir nach dem in der Ferne liegenden Unbekannten.
Die Verwendung von alten einheimischen Materialien soll wieder in den Vordergrund rücken. Eine klare Formensprache der Objekte lässt hier die verwendeten Materialien in den Vordergrund treten und gibt ihnen so Raum, ihre eigenen Qualitäten zu präsentieren.
Holz und Steinzeug sind natürliche Stoffe, mit guten technischen Eigenschaften und einer charakterstarken Ausstrahlung der viele neue Materialien nur wenig entgegen setzen können. Mit der Zeit auftretende Gebrauchsspuren wirken anders als bei konstruierten Materialien nicht fremdartig, sondern fügen sich ein.
In meinen Augen wird erst durch die emotionale Haltung des Benutzers ein Produkt bedeutungsvoll für den Einzelnen. Erst dann baut man eine Beziehung zu den Dingen auf. Und nur wenn wir den Dingen wieder vertrauen können, wird sich auch unsere Beziehung zu ihnen ändern.

Es handelt sich hierbei um vier Produkte einer Kollektion, welche bekannte regionale Materialien in den Mittelpunkt rückt und uns zu deren Verwendung sensibilisieren möchte. Entstanden sind ein kleiner Hocker mit Keramiksitzfläche, ein Couchtisch, eine Leuchte und ein Teppich. Die Oberfläche des Tisches besteht aus 16 Kuben, die je nach Bedarf als Fläche, oder im umgedrehten Zustand, als Volumen genutzt werden können. Die Leuchte teilt sich in ein Holzgestell worüber ein Steinzeugschirm gestülpt wird. Sie ist in zwei Höhen, also Boden und als Standleuchte konzipiert. Durch den erdigen Farbton der Keramik wirkt das indirekt abgestrahlte Licht sehr warm und angenehm. Der aus Steinzeug gearbeitete zweidimensionale Teppich mit seinen gleichmäßigen Sechsecken, nimmt über die optische Täuschung von aneinander gereihten Würfel Bezug zu den anderen dreidimensional Möbeln. Hergestellt in einer alten Steinzeugtöpferei in der Niederlausitz, gewinnen die Objekte durch ihren individuellen Charakter an Aussagekraft.


     

Täglich drängen neue Materialien auf den Markt und suchen nach ihrer Anwendung. Das Thema Nachhaltigkeit spielt hier oft eine eher untergeordnete Rolle. Anstatt die uns umgebenden Ressourcen zu erkennen, streben wir nach dem in der Ferne liegenden Unbekannten.
Die Verwendung von alten einheimischen Materialien soll wieder in den Vordergrund rücken. Eine klare Formensprache der Objekte lässt hier die verwendeten Materialien in den Vordergrund treten und gibt ihnen so Raum, ihre eigenen Qualitäten zu präsentieren.
Holz und Steinzeug sind natürliche Stoffe, mit guten technischen Eigenschaften und einer charakterstarken Ausstrahlung der viele neue Materialien nur wenig entgegen setzen können. Mit der Zeit auftretende Gebrauchsspuren wirken anders als bei konstruierten Materialien nicht fremdartig, sondern fügen sich ein.
In meinen Augen wird erst durch die emotionale Haltung des Benutzers ein Produkt bedeutungsvoll für den Einzelnen. Erst dann baut man eine Beziehung zu den Dingen auf. Und nur wenn wir den Dingen wieder vertrauen können, wird sich auch unsere Beziehung zu ihnen ändern.

Es handelt sich hierbei um vier Produkte einer Kollektion, welche bekannte regionale Materialien in den Mittelpunkt rückt und uns zu deren Verwendung sensibilisieren möchte. Entstanden sind ein kleiner Hocker mit Keramiksitzfläche, ein Couchtisch, eine Leuchte und ein Teppich. Die Oberfläche des Tisches besteht aus 16 Kuben, die je nach Bedarf als Fläche, oder im umgedrehten Zustand, als Volumen genutzt werden können. Die Leuchte teilt sich in ein Holzgestell worüber ein Steinzeugschirm gestülpt wird. Sie ist in zwei Höhen, also Boden und als Standleuchte konzipiert. Durch den erdigen Farbton der Keramik wirkt das indirekt abgestrahlte Licht sehr warm und angenehm. Der aus Steinzeug gearbeitete zweidimensionale Teppich mit seinen gleichmäßigen Sechsecken, nimmt über die optische Täuschung von aneinander gereihten Würfel Bezug zu den anderen dreidimensional Möbeln. Hergestellt in einer alten Steinzeugtöpferei in der Niederlausitz, gewinnen die Objekte durch ihren individuellen Charakter an Aussagekraft.


 
               
 
   
           
   
               
               
    ^   ^